Im Zusammenhang mit dem wachsenden Felsen ist der Besuch dieser Kirche ein "Muß". Zitat aus Dehio, Niederbaiern, Usterling zum Altarbild von 1520/30: "Bemerkenswert die Einarbeitung einer Besonderheit der lokalen Topographie, des "Wachsenden Felsens", in die Szene der Taufe Christi." Dies dürfte eine der ersten Hinweise in einem Gemälde auf konkrete Punkte in der umgebenden Natur sein, ein kulturhistorisches High-Light. Laut Wikipedia gibt es z.B. von Konrad Witz (ca. 1400 bis ca. 1446) ein Tafelbild von 1444, indem er den Fischfang auf dem See Genezareth auf den Genfer See verlegt und die beiden Berge bei Genf erkennbar als Hintergrund malt. "Im Wunderbaren Fischzug, einer Tafel des Petrusaltars, verlegt Witz die Szenerie des Sees Genezareth in die getreu abgebildete Landschaft des Genfersees mit dem Berg Le Môle und Petit Salève im Hintergrund. Es stellt dies die erste topografisch genau bestimmbare Landschaftsdarstellung der europäischen Malerei dar." Ähnlich wird hier die Taufe Christi an den wachsenden Felsen gelegt. (Herr Nick Söltl aus Landau an der Isar, Tel: 09951 8903, führt bei Anmeldung durch die ansonsten schon unter dem Turm verschlossene Kirche)
Thomas Stenglein2 vor Jahren
Filial- und Wallfahrtskirche St. Johannes ist ein Kleinod und ein Baudenkmal ...sehr schön
Peter Schuler2 vor Jahren
Von außen schön anzusehen - Innen leider verschlossen.
(Herr Nick Söltl aus Landau an der Isar, Tel: 09951 8903, führt bei Anmeldung durch die ansonsten schon unter dem Turm verschlossene Kirche)