Im imposanten ehemaligen Nürnberger Milchhof untergebracht, machen die Räumlichkeiten des Kunstvereins ordentlich was her. Kann man von der präsentierten Kunst leider nicht behaupten: Malte Zenses präsentiert im Rahmen seiner Ausstellung „In Tyrannis“ einzigartigen Sondermüll. Sämtliche Werke scheinen von einem sehbehinderten 5-jährigen zu stammen. Was auf den ersten Blick komplett sinnloser Magerquark zu sein scheint, wird dank der Erklärungen der sehr netten Kuratorin zu hoffnungslos verkopftem Magerquark. Die Einbeziehung von Themen wie Genderismus, Flüchtlingskrise und Nürnberger Vergangenheit sind pupsend lachhaft. Wenn auch nur ein Euro öffentlicher Mittel in diese Witzfigur investiert wurden, melde ich mich sofort bei den Reichsbürgern an. Habe im Anschluss eine adrette Installation gelber Müllsäcke in der Stadt gesehen - die hat wahrscheinlich ebenfalls Malte Zenses arrangiert.
Martina Pasch2 vor Jahren
Der neue Leiter sehr innovativ. Eine Ausstellung für alle Sinne!